Liebe Personaler aus Zeltingen-Rachtig:
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  • Bessere Ergebnisse bei gleichem Budget
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Multiposting im CPC-Bereich​

Klassische Stellenbörsen schalten Ihre Stellenanzeige nach dem „Post and Pray“-Prinzip zum Festpreis. Wieviele Klicks generiert werden und wieviel eine Bewerbung letztlich kostet, steht erst am Ende der Laufzeit fest. Die HR-Monkeys bieten mit Recruitics eine neuartige Form des Online-Recruitings.
Der klare Vorteil dabei: Sie können aktiv Einfluss darauf nehmen, wie viel Budget tatsächlich für eine Bewerbung ausgegeben werden muss. Möglich wird dies durch die Abrechnung pro Klick (Cost-per-Click, CPC) auf der Basis von großen Datenmengen (Data Driven Recruiting).

Alles aus einer Hand: Mit Recruitics lassen sich mehrere CPC-Anbieter auf einmal steuern. Indeed, Adzuna, Jobrapido und noch zahlreiche andere Jobsuchmaschinen werden mit Recruitics einfach bedienbar – das ist Multiposting im CPC-Bereich.

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Messen Sie die Herkunft Ihrer Bewerber?

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Bezahlen Sie nur für das was Sie bekommen?

CPC – Cost per Click ist das Zauberwort. Zahlen Sie nur für Klicks, die auch tatsächlich entstehen – positionsorientiert.

Optimieren Sie die Kosten pro Bewerbung?

Weisen Sie den Plattformen, von denen die meisten Bewerber kommen, das entsprechende/gewünschte Budget zu. Mit den Daten von „Analytics“ wird das zum Kinderspiel.

Setzen Sie das Budget optimal ein?

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Mit einer performancebasierten Anzeigenschaltung erscheinen Ihre Stellen genau da, wo sie zum besten Preis die besten Bewerber finden.

Wer im Recruiting die falschen Kanäle nutzt, verspielt die Chance auf qualifizierte Bewerber. Wir beraten Sie, wie Sie Ihr Budget optimal einsetzen und dabei Ihre Ziele erreichen.

Wir lieben Statistiken und Daten…

…um dort Entscheidungshilfen heraus zu extrahieren.
Unser Erfolg basiert darauf, Muster aus möglichst vielen Datenströmen zu erkennen und diese dazu zu nutzen, Ihre Stellenanzeige kostenoptimiert zu besetzen.

Von daher wollen wir Ihnen Statistiken über Zeltingen-Rachtig nicht vorenthalten.

Geschichte

Überreste menschlicher Siedlungen bei Bernkastel-Kues datieren aus der Zeit der Bandkeramiker um circa 3000 v. Chr. Das Moselufer und die Höhen über Zeltingen und Rachtig sind nachweisbar schon im Neolithikum (circa 3500 v. Chr.) begangen und wegen des günstigen Klimas auch bewohnt worden. Bereits etwa 500 v. Chr. siedelten die Treverer, ein keltisch-germanisches Mischvolk, von dem sich auch der lateinische Name der Stadt Trier Augusta Treverorum herleitet, in der Region um Zeltingen-Rachtig. Celtanc und Raptacum sind die ältesten überlieferten Namen des heutigen Zeltingen-Rachtig; sie dokumentieren den keltischen Ursprung. Die erste urkundliche Erwähnung Rachtigs stammt aus dem Jahre 1067, Zeltingen wird mit dem Jahr 1116 erstmals urkundlich greifbar. Bis zum Ende des 18. Jahrhunderts waren die beiden Ortschaften eine Enklave des Kurfürstentums Köln. Erzbischof Kunibert von Köln (623–663) dürfte der Begründer der Kölner Herrschaft gewesen sein. Die Geschichte der beiden Ortschaften ist vor allem im 14., 15. und 16. Jahrhunderts durch ständige Verpfändungen des kurkölner Besitzes bestimmt. Im 13. Jahrhundert fielen große Besitztümer und das Patronat der Pfarrei durch Schenkung an den Deutschen Orden. Der Deutschordensbesitz wurden von Rachtig aus verwaltet.

Nach 1792 besetzten französische Revolutionstruppen das gesamte linksrheinische Gebiet. Von 1798 bis 1814 gehörten Zeltingen und Rachtig zum Kanton Bernkastel im französischen Saardepartement. Die Säkularisation brachte 1802 das Ende des kirchlichen Grundbesitzes, es wurde als Nationalgut eingezogen und öffentlich und meistbietend versteigert. Dies brachte eine wirtschaftliche und soziale Umschichtung mit sich, die im 19. Jahrhundert zur Ausbildung eines Großwinzerstandes und eines einheimischen Weinhandels führte.

Nach der Niederlage Napoleons und den 1815 auf dem Wiener Kongreß getroffenen Vereinbarungen wurde die Region dem Königreich Preußen zugeordnet. Unter der preußischen Verwaltung kamen Zeltingen und Rachtig zum 1816 neu geschaffenen Kreis Bernkastel Im Regierungsbezirk Trier, der von 1822 bis zum Ende des Zweiten Weltkriegs zur Rheinprovinz gehörte. Die Gründerzeit des Deutschen Reiches Ende des 19. Jahrhunderts brachte den Orten aufgrund der Weinwirtschaft eine enorme wirtschaftliche Blüte. Seit 1946 ist Zeltingen-Rachtig Teil des damals neu gebildeten Landes Rheinland-Pfalz.

Bis 1939 bestand in Zeltingen-Rachtig eine jüdische Gemeinde. 1895 lebten in Zeltingen und Rachtig 78 jüdische Einwohner, im Jahre 1933, als die Nationalsozialisten die Macht übernahmen, umfasste die jüdische Gemeinde 48 Personen. Aufgrund der antijüdischen Politik des NS-Staates waren die Zeltinger und Rachtiger Juden gezwungen, wegzuziehen bzw. auszuwandern; 1938 wurden nur noch 18 jüdische Einwohner gezählt, 1939 verließ der letzte Jude seinen Heimatort.

Bevölkerungsentwicklung

Die Entwicklung der Einwohnerzahl von Zeltingen-Rachtig, die Werte von 1871 bis 1987 beruhen auf Volkszählungen:[2][1]

Jahr Einwohner
1815 1.532
1835 2.021
1871 2.280
1905 2.800
1939 2.832
1950 3.082
Jahr Einwohner
1961 2.936
1970 2.809
1987 2.375
1997 2.339
2005 2.303
2015 2.211

Politik
Gemeinderat

Der Ortsgemeinderat in Zeltingen-Rachtig besteht aus 16 Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 25. Mai 2014 in einer personalisierten Verhältniswahl gewählt wurden, und dem ehrenamtlichen Ortsbürgermeister als Vorsitzendem.

Die Sitzverteilung im Ortsgemeinderat:[4]

Wahl CDU BL FWG Gesamt
2014 5 6 5 16 Sitze
2009 5 7 4 16 Sitze
2004 5 7 4 16 Sitze

BL = Bürgerliste Zeltingen-Rachtig e. V.
FWG = Freie Wählergemeinschaft Zeltingen-Rachtig e. V.
Wappen

Die Schöffen von Zeltingen-Rachtig haben nachweislich vom Anfang des 15. bis Ende des 18. Jahrhunderts ein eigenes Siegel geführt, das im gespaltenen Schild vorne zwei gekreuzte Schlüssel und im Hintergrund ein durchgehendes schwarzes Kreuz aufweist.

Das schwarze Kreuz auf silbernem/weißen Grund ist das Wappen des Erzstiftes Köln, zu dem Zeltingen bis Ende des 18. Jahrhunderts gehörte. Die gekreuzten gelben/goldenen Schlüssel auf rotem Grund sind das Symbol des hl. Petrus.

Gemeindepartnerschaften

Seit 1966 wird eine Partnerschaft mit Saint-Florentin (Yonne) in Frankreich gepflegt.
Weiterhin bestehen „freundschaftliche Kontakte“ zum Berliner Bezirk Reinickendorf.[5]

Kultur und Sehenswürdigkeiten
Moselschleuse Zeltingen vor der Gemeinde Zeltingen-Rachtig
Bauwerke
Hauptartikel: Liste der Kulturdenkmäler in Zeltingen-Rachtig
Dorfkultur
Zeltinger Weinberge
Weinbau

Das Gemeindeleben ist seit jeher vom Weinbau geprägt, und mit 133 Hektar Anbaufläche zählt die Gemeinde zu den größeren Weinorten an der Mittelmosel. Eine bekannte Weinlage am Ort ist die Einzellage „Zeltinger Sonnenuhr“; bei der Weinversteigerung der Winzervereinigung Bernkasteler Ring im September 2013 erzielte eine 2010er-Trockenbeerenauslese dieser Lage einen Flaschenpreis von 3.875 Euro. Weitere Weinlagen sind u. a. „Zeltinger Himmelreich“, „Zeltinger Schloßberg“ und „Zeltinger Deutschherrenberg“. Sämtliche Einzellagen auf Gemeindegebiet gehören – mit Ausnahme der Einzellage „Rotlay“, die zur Großlage „Schwarzlay“ gehört – zur Großlage „Münzlay“ innerhalb des Weinbaubereichs Bernkastel (Weinbaugebiet Mosel).

Bis heute sind in der Ortsgemeinde noch Weingüter ansässig. Diese bauen überwiegend Riesling an.

Kirche und Vereine

Zwei Pfarrgemeinden, die Freiwillige Feuerwehr sowie verschiedene musikalische, Sport- und andere Vereine prägen das kulturelle Dorfleben in Zeltingen-Rachtig. Unter anderem existiert mit der Rudergesellschaft Zeltingen, die zwei L4-Weltmeister und einen Olympiateilnehmer zu ihren Mitgliedern zählt, ein erfolgreicher Ruderverein.

Wanderweg

Im Rahmen der „Mosel.Erlebnis.Route“ existiert ein sieben Kilometer langer Kulturweg „Von Kurköln zu den Deutschherren“, der sowohl über die Geschichte von Zeltingen-Rachtig wie auch den örtlichen Weinanbau und die Kultur Auskunft gibt. Er führt durch beide Ortsteile sowie mehrere Weinlagen der Ortsgemeinde.

Regelmäßige Veranstaltungen

Regelmäßig finden Heimat- und Weinfeste statt. Höhepunkte sind die Zeltinger Weinkirmes mit der großen öffentlichen Mittelmosel-Riesling-Weinprobe und die Rachtiger Weinkirmes mit Montagsmarkt. Zudem finden das Weinhöfefest und die Tage der offenen Weinkeller, sowie die Wein- und Straßenfeste in beiden Ortsteilen statt. Zahlreiche Konzerte, Tanzabende und sonstige Veranstaltungen bieten den Einwohnern wie ihren Gästen ein großes Unterhaltungsspektrum. Die Operette „Zeltinger Himmelreich“ wird alle zwei Jahre (zuletzt 2015) von über 100 Laiendarstellern auf dem historischen Marktplatz von Zeltingen aufgeführt; dabei sind überwiegend Mitbürgerinnen und Mitbürger aus Zeltingen-Rachtig aktiv.

Wirtschaft und Infrastruktur

Der Weinbau und der Tourismus spielen eine bedeutende wirtschaftliche Rolle. Eine Nahversorgung ist gewährleistet: Bäckerei, Lebensmittelhandel, Arztpraxen, Hotels, mehrere Gaststätten sowie Postagentur und eine Bankfiliale befinden sich im Ort. Die Gemeinde verfügt außerdem über zwei Kindergärten, Schwerpunktschule, Campingplatz, Minigolfplatz, Boccia und Boule, Barfußpfad, Wassertretbecken, Moselparkanlagen und einen Sportplatz. Im Ort gibt es mehrere Hotels, Restaurants sowie zahlreiche gewerbliche und private Zimmervermieter mit 906 Gästebetten (Stand: Juli 2015). Ferner befindet sich seit 1998 der Hauptsitz des international agierenden Musikunternehmens Prophecy Productions in Zeltingen-Rachtig.

Verkehr
Zeltingen Schiffsschleuse

Bei Zeltingen-Rachtig befindet sich eine Staustufe der Mosel mit Schiffsschleuse, erste Staustufe an der Mosel mit zwei Schiffsschleusen. Zeltingen-Rachtig liegt an der Bundesstraße 50/Bundesstraße 53. Bis zur Autobahn A1/Autobahn A48 sind es 10 Kilometer, zur Autobahn A60 12 Kilometer. Unmittelbar in Zeltingen-Rachtig ist außerdem der Hochmoselübergang der Bundesstraße 50 in Bau. Die Ortsgemeinde zählt zum Verkehrsverbund Region Trier (VRT).

Persönlichkeiten
Ein bedeutender lokaler Kunstmäzen war der aus Rachtig gebürtige Deutschordenspriester Johann Peter Glesius (1679–1762). Unter ihm kam es zum Neubau der Pfarrkirche und des Pfarrhofes in Rachtig; eine Straße im Ortsteil Rachtig ist nach dem kunstsinnigen Barockprälaten benannt.
Im Juni 1715 wurde in Zeltingen der Arzt Johannes Petrus Ehlen († 22. August 1785 in Würzburg) geboren. Er studierte in Trier und Straßburg, war Chefarzt am Krankenhaus des Würzburger Juliusspitals, Erster Leibarzt des Fürstbischofs und „Professor praxeos“ der Medizinischen Fakultät.[6]
In Zeltingen wurde der Bariton und Regisseur Franz Porten geboren, der Vater der frühen Filmstars Rosa und Henny Porten.
Im Ortsteil Zeltingen wuchsen die Brüder Jost und Matthias Schömann-Finck auf. Im August 2009 wurden die damals 26- und 30-Jährigen zusammen mit den Zwillingen Jochen und Martin Kühner aus Saarbrücken Ruder-Weltmeister im Leichtgewichts-Vierer (Vierer ohne Steuermann).
Stephan Ehses, katholischer Kirchenhistoriker (* 9. Dezember 1855 in Zeltingen/Mosel als Sohn eines Winzers, † 19. Januar 1926 in Rom).
Aus Zeltingen stammt August Glesius (* 2. Juli 1903, † 25. März 1963 in Edenkoben). August Glesius arbeitete zunächst als Landwirtschaftlicher Berufsschuloberlehrer und übernahm später als Diplom-Weinbaudirektor das elterliche Weingut. Von 1955 bis zu seinem Tode war er für die FDP Rheinland-Pfalz Mitglied des Rheinland-Pfälzischen Landtages.
Am 12. Januar 1915 wurde der Frauenarzt Karl Knörr geboren, der als Professor in Tübingen und Ulm wirkte.[7]
Inge Schwaab (heute Inge Heidenreich-Schwaab) wurde am 17. August 1963 zur Weinkönigin Mosel-Saar-Ruwer und am 28. August 1963 zur Deutschen Weinkönigin 1963/1964 gewählt.
Weblinks
 Commons: Zeltingen-Rachtig – Sammlung von Bildern
Internetpräsenz Zeltingen-Rachtigs
Einträge zu allen Kulturgütern der Ortsgemeinde Zeltingen-Rachtig in der Datenbank der Kulturgüter in der Region Trier
Internetseite zum örtlichen Dialekt
Linkkatalog zum Thema Zeltingen-Rachtig bei curlie.org (ehemals DMOZ)
Kuniberts Erben – Geschichten aus Zeltingen und Rachtig aus dem 18. und 19. Jahrhundert
[1]