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Von daher wollen wir Ihnen Statistiken über Zornheim nicht vorenthalten.

Geschichte
Zornheim bis 1960

Die Entstehung Zornheims reicht weit in die Frühgeschichte zurück, wie Funde aus der Jungstein-, Bronze-, Eisen- und Römerzeit beweisen. Der erste schriftliche Beweis über Zornheim stammt aus dem Jahre 771 und ist in einer Schenkungsurkunde an das Kloster Fulda belegt. Da es sich bei dieser Schenkung um zwei Weinberge handelt, weiß man, dass hier schon damals Weinbau betrieben wurde.

Vom 8. bis zum 12. Jahrhundert hatte neben verschiedenen Mainzer Klöstern das Stift St. Alban vor Mainz den bedeutendsten Besitz in Zornheim. Nachdem um 1220 die Herren von Bolanden an einen Grafen von Hohenfels die Hoheitsrechte über Zornheim übertragen hatten, verkauften mit Zustimmung Hermanns II. von Hohenfels dessen Lehnsleute Dorf und Gericht Zornheim an das Mainzer Kloster Sankt Klara. In der Verkaufsurkunde, die am 9. Juni 1329 in Oppenheim ausgestellt wurde, ist auch der Kaufpreis von 200 Pfund Heller genannt.

Von nun an besaßen 250 Jahre lang Äbtissin und Konvent zu Sankt Klara nicht nur einen umfangreichen Grundbesitz in der Zornheimer Gemarkung, sondern auch die unmittelbare Herrschaft über den Ort. Diese hätte möglicherweise noch länger gedauert, wenn nicht die Angst vor einem Zugriff der immer mächtiger werdenden Kurpfalz gewesen wäre.

Deshalb übertrug die damalige Äbtissin des Klarakloster, Ursula Steinhauserin von Neidenfels, am 2. September 1578 alle Gewalt über Zornheim an den Mainzer Kurfürsten und Erzbischof Daniel Brendel von Homburg,[2] während der Grundbesitz dem Kloster bis zu seiner Auflösung im Jahre 1781 verblieb. Dieser wurde am 12. November desselben Jahres dem Mainzer Universitätsfonds übergeben. Um 1651 kam Johann Jordans als Pfarrer nach Zornheim, wo er 1666 an der Pest starb. Er war Benediktiner, stammte aus der Abtei Deutz und amtierte von 1622 bis zu seiner gewaltsamen Vertreibung 1650 als letzter Abt des Klosters Limburg bei Bad Dürkheim.[3][4] Das Jahr 1691 war für das Dorf sehr grauenvoll, als es wie viele andere Gemeinden während des Pfälzischen Erbfolgekrieges niedergebrannt wurde.

In den Jahren 1798 bis 1814 kam es unter der französischen Herrschaft auch in der Zornheimer Gemeinde zu entscheidenden Veränderungen, weil von dieser Zeit an weltliche Herren regierten. Im Jahre 1816 kam Zornheim zum Großherzogtum Hessen.

Für die weitere Entwicklung des Dorfes wurden wichtige Maßnahmen am Ende des 19. und zu Beginn des 20. Jahrhunderts durchgeführt. Im Jahre 1887 wurde ein zweiklassiges Schulgebäude mit zwei Lehrerwohnungen gebaut und in den Jahren 1894–95 entstand die heutige Pfarrkirche. Die Kreisstraße Ebersheim-Zornheim-Wahlheimerhof wurde von 1898 bis 1901 gebaut.

Die Erschließung eines Quellgebietes, der Bau eines Wasserbehälters und die Verlegung der Wasserleitung erfolgten von 1900 bis 1902. Mit elektrischem Strom wurde Zornheim 1912/13 versehen und 1914 das Schwesternhaus mit einer Kinderschule gebaut.

Nach dem Zweiten Weltkrieg kam die Gemeinde 1946 zu dem neugebildeten Land Rheinland-Pfalz. 1947 wurde durch den freiwilligen Arbeitseinsatz vieler Zornheimer Bürger der Friedhof erweitert und ein Teil der Friedhofsmauer errichtet. Einen Beitrag zur Linderung der Flüchtlingsnot lieferten 1950 die kirchliche und bürgerliche Gemeinde durch den Umbau der ehemaligen Pfarrscheune zu drei Wohnungen. Bedingt durch wachsende Schülerzahlen wurde 1954 ein dritter Schulsaal gebaut. Nach dem Neubau der Grundschule diente dieses Haus dann bis zur Einweihung des Evangelischen Gemeindezentrums (1988) den evangelischen Christen als Versammlungsraum.

Der Kirchturm der katholischen Pfarrkirche wurde 1955/56 auf 43 Meter erhöht. Dadurch ist das aus vier Glocken bestehende Geläut weit hinaus zu hören.

Als nach der Währungsreform 1948 immer mehr Bauern ihren Betrieb nicht mehr hauptberuflich bewirtschaften konnten, modernisierten und vergrößerten die noch verbliebenen Winzer und Landwirte ihre Betriebe. Gleichzeitig wurden in den folgenden Jahren abschnittsweise Ackerflurbereinigungen und Weinbergsumlegungen durchgeführt. Den Höhepunkt bildete zum Abschluss des Umlegungsverfahrens „Dechenberg“ die Einweihung des ersten Weinlehrpfades im Landkreis Mainz-Bingen am 30. Juni 1979.

Zornheim von 1960 bis heute
Evangelisches Gemeindezentrum, eingeweiht 1988

Die letzten Jahrzehnte der Ortsgeschichte waren geprägt von einer Entwicklung, die die Einwohnerzahl von ca. 1000 auf über 4000 im Jahr 2016[5] anwachsen ließ.

Ab 1962 erfolgte die Erschließung und Bebauung der Neubaugebiete Niedernberg-Weidenweg, Südstraße, Kappel, Banggarten, Obere Pfortengewann und Elfmorgen. 1963 Fertigstellung der Schule und des Lehrerwohnhauses an der Hahnheimer Straße. Von 1962 bis 1967 wurde das gesamte Dorf kanalisiert, das Wasserleitungsnetz erneuert, alle Straßen asphaltiert, eine Kläranlage errichtet und ein Kinderspielplatz geschaffen.

Im Jahre 1966 beteiligte sich Zornheim erstmals am Wettbewerb „Unser Dorf soll schöner werden“ und wurde dabei in der Hauptklasse Kreis- und Bezirkssieger.

Im Oktober 1967 konnte die neue Kreisstraße Zornheim–Mommenheim dem Verkehr übergeben werden. Im selben Jahr wurde Zornheim mit einem Ehrenpreis in Bronze ausgezeichnet, als es bis zum Landeswettbewerb „Unser Dorf soll schöner werden“ vorstieß. In den 1970er-Jahren folgten weitere Auszeichnungen dieser Art. Ein neues, zweckmäßiges Rathaus entstand im Jahre 1968 im Ortsmittelpunkt der Gemeinde. Zur Verbesserung der Wasserversorgung wurde 1969 ein zweiter Wasserbehälter mit 400 Kubikmeter Fassungsvermögen in Betrieb genommen.

Am Volkstrauertag 1970 konnte eine moderne Friedhofskapelle ihrer Bestimmung übergeben werden. Im Folgejahr konnte die Freiwillige Feuerwehr ein neues Feuerwehrhaus einweihen.

Im Oktober 1971 wurde Zornheim an das städtische Verkehrsnetz der Landeshauptstadt Mainz angeschlossen und im Dezember desselben Jahres ein vierklassiger Kindergarten eingeweiht, 1975 folgte ein weiterer Kindergarten in Zornheim-Nord.

Im Zuge der Verwaltungsreform kam Zornheim am 1. Januar 1973 zur neugebildeten Verbandsgemeinde Nieder-Olm. Im selben Jahr wurde mit der Erschließung und Bebauung des Neubaugebietes Zornheim-Nord begonnen.

Um einen gleichmäßigen Wasserdruck auch in den höhergelegenen Wohnbezirken zu erreichen, wurde im Juli 1975 eine Druckerhöhungsanlage in Betrieb genommen. Seit Beginn des Jahres 1979 liegt die Verantwortung für die Wasserversorgung beim Wasserversorgungsverband Bodenheim. Gleichzeitig wurde das Baugebiet Zornheim-Nord an die Gemeinschaftskläranlage in Mommenheim angeschlossen.

Am 17. Juni 1979 war das neue Friedhofsgelände, das sich harmonisch an den alten Friedhof anschließt, fertiggestellt. Einige Monate später in 1979 wurde der erste Weinlehrpfad des Landkreises Mainz-Bingen nördlich der Mommenheimer Straße eingeweiht.

1983 erhielt Zornheim entlang der Hahnheimer Straße eine neue Freisportanlage mit einem Sportlerheim. Im Jahr darauf, 1984, wurde der Partnerschaftsvertrag mit der französischen Partnergemeinde Mareuil-le-Port unterschrieben.
In den Jahren 1986–1987 wurde das Baugebiet Elfmorgen um einige Straßenzüge erweitert und liegt dem Bebauungsplan „Elfmorgen II“ zugrunde. Hier wurden erstmals Grundstücke nach dem „Zornheimer Modell“ vergeben. Um weiteren Familien den Bau eines eigenen Hauses zu ermöglichen, folgte 1993 eine erneute Erweiterung des Baugebiets Elfmorgen mit dem Bebauungsplan „Elfmorgen III“.

Am 4. September 1988 weihte die evangelische Kirchengemeinde ihr Gemeindezentrum an der Nieder-Olmer Straße ein.

In den Jahren 1988–1990 wurden Gasleitungen und Breitbandkabel für Kabelfernsehen verlegt.

Nach zweijähriger Bauzeit konnte 1991 der neue Gemeindehof Ecke Euleffstraße und Kirschgartenstraße eingeweiht werden. Er beherbergt die Ortsgemeindeverwaltung mit Ratsaal, einen Weinkeller, die öffentliche Bücherei, einen Jugendraum, einen Seniorenraum, sowie eine Poststelle. In einem Teil des 1. Obergeschosses wurden Wohnungen realisiert.

1990, nach der Wiedervereinigung, wurde die Partnerschaft mit der thüringischen Gemeinde Großrudestedt besiegelt. Die Gemeinde besteht aus den Dörfern Schwansee, Kranichborn, Kleinrudestedt und Großrudestedt.

Im Jahr 1994 wurde die Fassade des alten Rathauses auf dem Marieul-le-Port-Platz neugestaltet und das Gebäude an ein ansässiges Planungsbüro vermietet. Im selben Jahr erfolgten der Umbau und die Erweiterung der Grundschule sowie des katholischen Kindergartens.

Zum 100-jährigen Bestehen der neuen Kirche wurde 1995 die Renovierung des Kirchturmes und der Uhr abgeschlossen. In den folgenden zehn Jahren wurden Decken- und Wandmalereien innerhalb des Kirchenraumes erneuert.

Altbürgermeister Hans-Steib wurde 1995 zum Ehrenbürger der Gemeinde ernannt.

Im Jahr 1996 erfolgte der Spatenstich des Neubaugebiets „Pfortengewann I“. Ein Lebensmittelmarkt und ein Recyclinghof wurden Bestandteil dessen.

Politik
Gemeinderat
Das Rathaus in Zornheim

Der Gemeinderat in Zornheim besteht aus 20 Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 25. Mai 2014 in einer personalisierten Verhältniswahl gewählt wurden, und dem vorsitzenden Ortsbürgermeister.

Die Sitzverteilung im Gemeinderat:[6]

Wahl SPD CDU FWG Gesamt
2014 6 10 4 20 Sitze
2009 7 9 4 20 Sitze
2004 5 12 3 20 Sitze

FWG = Freie Wählergruppe in der Verbandsgemeinde Nieder-Olm
Bürgermeister

Der zurzeit amtierende ehrenamtliche Ortsbürgermeister ist Werner Dahmen (CDU). Er wurde 2009 von 65,5 % der Wähler Zornheims und 2014 mit 79,8 % im Amt bestätigt. Er wurde 2003 zum Nachfolger von Richard Becker (FWG) gewählt, der aus privaten Gründen zurücktrat.[7]

Gemeindepartnerschaften
Mareuil-le-Port (Frankreich)
Großrudestedt (Thüringen)
Kultur und Sehenswürdigkeiten
Theater
Theatergruppe Alla Hopp
Musik
Männergesangverein 1845 Zornheim
Gesangverein Sängerbund Zornheim (1911)
Musikfreunde Zornheim (1972)
Evangelischer Kirchenchor (1976)
CHORisma – ehem. Singkreis – (1991)
Bauwerke
Katholische Kirche St. Bartholomäus
Sport
Turn- und Sportverein Zornheim (1895)
Tennisclub Zornheim (1975)
Wanderfreunde 2002 Zornheim Laaf mit!
Ortsvereine und Gruppierungen
Freiwillige Feuerwehr Zornheim (1887)
Carneval-Verein Zornheim (1931)
Landfrauenverein (1958)
Bauernverein
Seniorenclub Zornheim (1976)
Katholische Landjugendbewegung -KLJB- (1984)
Generationengemeinschaft e. V.
Wirtschaft und Infrastruktur
Weinbau

Zornheim liegt im Bereich Nierstein des Weinbaugebiets Rheinhessen. Seine Großlage Gutes Domtal umfasst die Weinbergslagen: Mönchbäumchen, Pilgerweg, Dachgewann, Guldenmorgen und Vogelsang.

Bildung
Grundschule Zornheim
Persönlichkeiten
Johann V. Jordans († 1666), Abt des Klosters Limburg
Günter Mayer (1936–2004), deutscher evangelischer Theologe
Gerhard Kneib (* 1941), deutscher Politiker (CDU), Landtagsabgeordneter 1975–1996, Ökonomierat
Axel Lorig (* 1950), Ministerialrat, Honorarprofessor der Hochschule Mainz
Wolfgang Kneib (* 1952), ehem. deutscher Fußballtorwart

Siehe auch
Liste der Kulturdenkmäler in Zornheim
Weblinks
 Commons: Zornheim – Sammlung von Bildern
Webseite der Ortsgemeinde Zornheim
Geschichte von Zornheim bei regionalgeschichte.net
Literatur über Zornheim in der Rheinland-Pfälzischen Landesbibliographie