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Geschichte
Das 1838 errichtete Rathaus
Der Stadtplatz
Bis zum 19. Jahrhundert

Die ersten Siedler waren der Sage nach Goldwäscher. Erstmals wurde Zwiesel 1255 als Dorf mit einer hölzernen Kapelle erwähnt. 1280 war der Ort ein wichtiger Umschlagplatz nach Böhmen. Ab 1313 wurde Zwiesel bereits als Markt bezeichnet. Am 11. September 1560 wurde dem Markt von Herzog Albrecht V. von Bayern das heute noch aktuelle Wappen verliehen. Philipp Apian bezeichnete ihn auf seiner Landkarte von 1568 als „Zwisel“.

Die Entwicklung Zwiesels wurde immer wieder von Brandkatastrophen, Kriegen und Seuchen behindert. So wurde der Ort 1431 von den Hussiten, 1468 im Böcklerkrieg und 1633 im Dreißigjährigen Krieg von den Schweden eingeäschert. 1741 fielen die Panduren ein und 1809 gab es eine große Schlacht am Landwehrbergl mit einer Horde böhmischer Plünderer.

Bereits im 16. Jahrhundert wurde in Zwiesel Bergbau im Bergwerk Rotkot betrieben.

1767 wurde die Bergkirche errichtet und 1838 das jetzige Rathaus erbaut. 1825, 1832, 1846, 1849 und 1870 wüteten schwere Marktbrände. Beim letzten Brand am 19. August 1876 ging auch die Pfarrkirche in Flammen auf. Die Wasserleitung kam 1888, das elektrische Licht 1896. In den Jahren 1891 bis 1896 wurde die Stadtpfarrkirche St. Nikolaus erbaut. Von Beginn an waren Glas und Holz die bestimmenden Faktoren in der weiteren Entwicklung. Die Glasindustrie im Zwieseler Winkel geht bis ins 15. Jahrhundert (Rabenstein 1421) zurück. 1836 wurde die Krystallglasfabrik Theresienthal gegründet und 1872 begann der Glasmeister Anton Müller den Bau der Glashütte Annathal, der späteren Schott-Werke, die nun als Zwiesel Kristallglas AG firmieren und ein bedeutender Kelchglasproduzent Deutschlands sind.

20. und 21. Jahrhundert

Im Jahr 1904 wurde die Glasfachschule gegründet, die in der Folge zum Staatlichen Bildungszentrum für Glas avancierte. Im selben Jahr wurde Zwiesel zur Stadt erhoben und stieg rasch zum wirtschaftlichen und kulturellen Zentrum des Mittleren Bayerischen Waldes auf.

Gegen Ende des Zweiten Weltkrieges, am 20. April 1945 mittags um 12 Uhr, wurden bei einem Bombenangriff auf die Eisenbahnbrücken mehrere Häuser zerstört, 15 Zivilisten kamen dabei ums Leben. Am 22. April wurde Zwiesel ohne weiteres Blutvergießen an die Amerikaner übergeben.

Ein herausragendes Ereignis in der jüngsten Geschichte der Stadt war die Bayerische Landesausstellung 2007 Bayern–Böhmen: 1500 Jahre Nachbarschaft. Viele Besucher der Ausstellung kamen auch aus der benachbarten Tschechischen Republik.

Etymologie

Der Stadtname wurde 1254 als „Zwisel“, bald nach 1301 als „Zwiseln“, 1738 als „Zwisl“ und 1832 als „Zwiesel“ und „Zwisel“ erwähnt. Das mittelhochdeutsche Wort zwisel bedeutet Gabel; hier ist die Vereinigung des Großen und des Kleinen Regens sowie die zweier Straßen gemeint.[3]

Eingemeindungen

Im Zuge der Gemeindegebietsreform wurde am 1. Oktober 1971 die Gemeinde Klautzenbach eingegliedert.[4] Am 1. Januar 1978 kam der größere Teil der Gemeinde Rabenstein hinzu. Die 1250 Hektar umfassende Gemeinde Bärnzell kam am 1. Mai 1978 mit 652 Einwohnern zu Zwiesel.[5]

Religionen
Die evangelische Kreuzkirche
Katholisch
Schon im Jahre 1356 hatte der Ort einen eigenen Seelsorger, der als Vikar dem Pfarrer von Regen unterstand. 1558 wurde die Expositur Zwiesel zur Pfarrei erhoben. Seit 1962 befindet sich hier das Kloster Maria Trost der Augustiner (OSA), das von sudetendeutschen Mönchen gegründet wurde und zum Vikariat Wien gehört.
Evangelisch
Nach dem bayerischen Religionsedikt von 1803 des Kurfürsten Maximilian ließen sich in Zwiesel evangelische Christen nieder. 1885 wurde der Evangelische Verein Zwiesel gegründet, der erreichte, dass Zwiesel 1889 Sitz einer Reisepredigerstelle wurde. Am 29. Mai 1895 konnte die neugotische Kirche in der Bahnhofstraße (heute Dr.-Schott-Straße) eingeweiht werden. 1922 erfolgte die Erhebung zur Pfarrei.
Neuapostolisch
Eine neuapostolische Gemeinde hat sich in Zwiesel ebenfalls niedergelassen. Sie besitzt in der Stadt eine eigene Kirche.
Einwohnerentwicklung

Im Jahr 1800 zählte Zwiesel 803 Einwohner in 140 Wohngebäuden. Bereits 1810 konnte der tausendste Bewohner gezählt werden. 1867 hatte der Markt Zwiesel 2.303 Einwohner in 243 Wohngebäuden. 1900 betrug die Einwohnerzahl 3.760 in 333 Wohngebäuden. Nach dem Zweiten Weltkrieg wuchs Zwiesel auf 5.885 Bewohner an. Der Einwohnerhöchststand war für das Jahr 1984 mit 10.670 Personen zu verzeichnen. 2013 lebten 9.257 Menschen in der Stadt Zwiesel und den umliegenden Ortsteilen. Bis Ende 2015 stieg der Einwohnerstand auf rund 9.400.

Politik
Stadtrat

Der Stadtrat von Zwiesel setzt sich seit der Kommunalwahl vom 16. März 2014 wie folgt zusammen:[6]

CSU: 7 Sitze
SPD: 5 Sitze
Freie Wähler FW: 5 Sitze
Parteifreie Wählergemeinschaft PWG: 4 Sitze
Grüne: 3 Sitze
Bürgermeister

Erster Bürgermeister ist seit 23. Februar 2011 Franz Xaver Steininger (parteifrei).
In der Stichwahl wurde er mit 60,57 % der Stimmen zum neuen Bürgermeister gewählt.[7] Bei der Bürgermeisterwahl 2016 wurde er in der Stichwahl am 11. Dezember mit 55,4 % der Stimmen im Amt bestätigt.

Städtepartnerschaften
Seit Mai 2006 besteht zwischen der Seehafenstadt Brake (Unterweser) an der Unterweser und der Glasstadt Zwiesel eine offizielle Städtepartnerschaft. Beide Städte liegen etwa 800 Kilometer voneinander entfernt.
Kunst, Kultur und Sehenswürdigkeiten
Bauwerke
Die Kristallglas-Pyramide
Unterirdische Gänge
Stadtpfarrkirche St. Nikolaus: dreischiffiger, neugotischer Backsteinbau, erbaut 1892 bis 1896, mit einem 86 Meter hohen Turm, wird als Dom des Bayerischen Waldes bezeichnet
Katholische Bergkirche Maria Namen: Rokokokirche, erbaut 1767, mit Deckengemälden von Franz Anton Rauscher (1731−1777)
Kristallglas-Pyramide: Das Rekord-Bauwerk der Zwiesel Kristallglas AG ist über acht Meter hoch und besteht aus über 93.000 Weingläsern.
Auf dem Stadtplatz steht die 1767 errichtete Bildsäule des Johannes von Nepomuk, der von St. Sebastian und St. Florian flankiert wird. Das Rathaus ist ein klassizistisches Gebäude aus dem Jahr 1838. Am unteren Ende des Stadtplatzes befindet sich der Schott-Brunnen, ein Geschenk der Schott Zwiesel AG aus dem Jahr 1975. 1998 wurde der Stadtplatz als Fußgängerzone ausgewiesen, was jedoch ein Bürgerentscheid 1999 wieder aufhob.
Weitere Bauwerke: Liste der Baudenkmäler in Zwiesel
Unterirdische Gänge Zwiesel: ein bis ins Hochmittelalter zurückdatierbares Tunnel-System im Umfeld des Zwieseler Burgstalls. Erschlossen für den Besucherverkehr. Wechselnde Kunstausstellungen.
Museen
Waldmuseum Zwiesel: Im ehemaligen Mädchenschulhaus am Kirchplatz 3 werden etwa 8000 Exponate aus den Bereichen Wald, Holz, Glas und Heimat gezeigt. In großräumigen Dioramen ist die Tier- und Pflanzenwelt des Waldes dargestellt. Eine Pilzlehrschau rundet das Waldbild ab. Ausgestellt ist auch das gesamte Inventar der Stadtapotheke aus dem Jahr 1870. Im Waldmuseum wird auch der künstlerische Nachlass des niederbayerischen Komponisten Erhard Kutschenreuter aufbewahrt und der Heimatforscher und Volkssänger Paul Friedl gewürdigt.
Glasmuseum Theresienthal: In einem ehemaligen Herrenschloss der Familie Poschinger befindet sich eine Sammlung von Gläsern, die zwischen 1800 und 1930 hergestellt wurden. Zu sehen sind Glasobjekte der Kristallmanufaktur Theresienthal, die im 19. Jahrhundert an vielen europäischen Höfen zu bewundern waren.
Dampfbier-Museum der 1. Dampfbierbrauerei Zwiesel: Die Brauerei der Familie Pfeffer ist bekannt für das sogenannte Dampfbier. Die historische Erlebnisbraustätte des Betriebs gibt Einblicke in die Brauereigeschichte(n) zwischen Tradition und Moderne.
Das Spielzeug-Museum wurde im Mai 1988 eröffnet und zeigte, verteilt auf sechs Ausstellungsräume, in über 45 Vitrinen Spielzeug aus dem 19. und frühen 20. Jahrhundert. Das Museum wurde am 10. Februar 2008 geschlossen.[8]
Galerien und Ateliers
Galerie Zwiesel
Galerie Horizonte
Galerie Männerhaut
Galerie Ritterswürden
Glasstadt Galerie Zwiesel
Kino

Am 23. März 1898 wurde durch ein Wanderkino im Saal des Gasthauses Janka erstmals in Zwiesel ein Filmprogramm vorgeführt, das aus fünf Kurzfilmen bestand. Ab 27. Oktober 1917 wurden im Pfeffersaal regelmäßig Filme gezeigt. Am 29. April 1923 wurde in der Hafnerstadt das erste stationäre Kino in Zwiesel eröffnet, am 8. Dezember 1950 folgte nach 16-monatiger Bauzeit das neue Filmtheater.

Interkulturelle Projekte

Durch die Stadt Zwiesel und das Haus der Bayerischen Geschichte in Augsburg wurde 2007 die Landesausstellung Bayern – Böhmen: 1500 Jahre Nachbarschaft im Gebäude der Alten Mädchenschule veranstaltet. Dazu zählten neben dem musealen und museumsdidaktischen Ausstellungskern mehrere Veranstaltungen wie beispielsweise das Bayerisch-böhmische Begegnungsfest. Die jahrtausendealten interkulturellen Verflechtungen zwischen beiden Nachbarregionen rückten dadurch in das Bewusstsein der lokalen Kultur.

Stadtpark und Naturschutzgebiete

Der heutige Kurpark entlang des Großen Regen wurde ab 1885 durch den Verschönerungsverein Zwiesel angelegt. Zuvor befanden sich an gleicher Stelle die sog. „Grüben“, eine weithin unberührte Wildnis, bestehend aus seitlichen Regenabflüssen, Abraumhügel, die auf den Aufenthalt früher Goldwäscher schließen lassen und mit Gebüsch bewachsenes Sumpfgelände. 1887 integrierte man in das Parkgelände den sog. „Anlagen-Weiher“. Unter reger Beteiligung der einheimischen Bevölkerung konnte die Hauptarbeit ein Jahr später vollendet werden. Heute führt durch den Kurpark der „Zwieseler Skulpturenweg“.

Auf dem Gebiet der Stadt Zwiesel befinden sich insgesamt drei Naturschutzgebiete: Stockauwiesen, Rotfilz und Kiesau.

Tourismus

Ein wichtiges wirtschaftliches Standbein Zwiesels ist der Tourismus. Zwiesel liegt an der Glasstraße. Diese 270 Kilometer lange touristische Route führt von Neustadt an der Waldnaab bis nach Passau und wurde im Jahr 1997 von dem damaligen Bundeskanzler Helmut Kohl eröffnet. In vielen Orten der Route, so auch in Zwiesel, kann den Glasmachern bei ihrer Arbeit zugesehen werden. Für das Publikum besteht die Möglichkeit, durch einen eigenen Versuch Einblick in diese Tätigkeit zu bekommen.

In Zwiesel gibt es etwa 3800 Gästebetten aller Kategorien und zwei Campingplätze. Die erste fünfzig Quadratmeter große Zwieseler Freibadanlage entstand 1910, der im Jahr 1938 ein zweitausend Quadratmeter großes Freibad an der Rabensteiner Straße folgte. Später kam ein Hallenbad dazu. Das Hallenbad wurde 1999, das Freibad 2000 renoviert und der Komplex zum Zwieseler Erlebnisbad umgestaltet. Am 15. Juni 2005 eröffnete in der Nähe des Bades die umfangreiche Bayerwald-Sauna.

Wintersport

Die Wintersportregion Zwiesel am Großen Arber (bis 1456 m) ist mit eines der größten Skigebiete des Bayerischen Waldes. Die Skigebiete sind mit Seilbahnen und Liften erschlossen. Die Loipennetze der benachbarten Orte summieren sich auf weit über 100 km. Durch Zwiesel verläuft die insgesamt 150 Kilometer lange Bayerwaldloipe.

Der Arber wurde vom Deutschen Skiverband als fester Bestandteil in den alpinen Ski-Weltcup-Kalender aufgenommen. Im Wechsel mit Ofterschwang sollte ab 2006/07 alle zwei Jahre ein Weltcup-Rennen am Arber stattfinden. Nach dem Weltcuprennen am 10. und 11. März 2007 fielen die geplanten Rennen im nächsten Jahr am 1. und 2. März 2008 wegen Schlechtwetter aus. Am 4. und 5. Februar 2011 fanden mit einem Slalom und Riesenslalom erneut zwei Weltcuprennen am Arber statt.

Weitere Angebote sind Wanderungen auf präparierten Winterwegen, Pferdeschlittenfahrten durch den Nationalpark sowie Schneeschuhlaufen und Fackeltouren.

Regelmäßige Veranstaltungen
Im Jahr 1880 feierte Zwiesel sein erstes Volksfest, 1936 erstmals unter dem Namen Grenzlandfest. Nach der Unterbrechung durch den Zweiten Weltkrieg wird es seit 1949 alljährlich begangen, anfangs auf dem Jahnplatz, ab 1956 auf den Pfefferwiesen und seit 1992 auf dem jetzigen Festplatz am Schwarzen Regen. Seit 1949 dauert das Grenzlandfest regelmäßig vom Samstag vor dem drittletzten Sonntag bis zum vorletzten Sonntag im Juli.
Während des Grenzlandfestes 1939 fand auf Anregung von Paul Friedl erstmals der Wettbewerb um den Volksmusikpreis Zwieseler Fink statt. Dieses älteste Sänger- und Musikantentreffen Bayerns hat sich von einem Wettbewerb zu einem zwanglosen Singen und Musizieren gewandelt. Das Treffen findet alljährlich im November statt.[9]
1962 wurde von der Sektion Zwiesel des Bayerischen Wald-Vereins der Zwieseler Buntspecht ins Leben gerufen, eine der bedeutendsten Kunstausstellungen des Bayerischen Waldes. Alljährlich im August zeigen hierbei Maler, Grafiker, Bildhauer, Keramiker und Glaskünstler aus dem gesamten Bayerischen Wald, dem vorgelagerten Donauraum und Böhmen ihre Werke.
Der Verein Gläserner Winkel führt die Große Schnupftabakglas-Ausstellung durch.
Wirtschaft und Infrastruktur
Wirtschaft

Die Glasindustrie ist unverändert ein bedeutendes Standbein der Zwieseler Wirtschaft. Folgerichtig ist die Zwiesel Kristallglas AG größter Arbeitgeber der Stadt. Als „Glasstadt“ wird Zwiesel überregionale Anerkennung zuteil. Neben moderner Industrieproduktion nimmt der Werkstoff Glas in den vielgestaltigen Betrieben des Kunsthandwerks breiten Raum ein, gewährt aber gleichzeitig auch den zahlreichen ansässigen Glaskünstlern nahezu unbegrenzte Möglichkeiten exklusiver Gestaltung.
Ein weiterer wirtschaftlich bedeutsamer Existenzpfeiler der Stadt ist der Tourismus. Mit ca. 3000 Gästebetten und jährlich mehr als 300.000 Übernachtungen ist Zwiesel fraglos einer der bekanntesten Urlaubsorte in ganz Ostbayern.
Aufgrund des hierdurch entstehenden Kapitalzuflusses können über einen gut sortierten Einzelhandel zahlreiche Arbeitsplätze gesichert werden.
Dank einer guten Infrastruktur auf dem Gebiet des Gesundheitswesens bieten sich auch auf diesem Wirtschaftssektor zahlreiche Erwerbsmöglichkeiten.

Verkehr
Bundesstraße

: Bayerisch Eisenstein – Zwiesel − Regen − ( Cham/Passau) – Deggendorf − Landshut − München
Bahnverkehr

Der Zwieseler Bahnhof – auch Zwieseler Spinne genannt – stellt den wichtigsten Bahnknotenpunkt im Bayerischen Wald dar. Er liegt an der Bayerischen Waldbahn Plattling-Bayerisch Eisenstein, und ist Ausgangspunkt der Kursbuchstrecken 906 nach Grafenau und 907 nach Bodenmais. Auf diesen Strecken verkehrt Die Länderbahn unter dem Markennamen Waldbahn.

Busverkehr

Zwiesel ist in das Bussystem der RBO integriert. Daneben existiert Buslinien der Firma Lambürger zu den touristischen Gegenden rund um Zwiesel, der Falkenstein-Bus und der Stadtbus.

Zwiesel ist damit wichtiger Knotenpunkt des „Nationalparkverkehrskonzepts Bayerischer Wald“. Hier gibt das Bayerwald-Ticket, sowie die GUTi-Gästekarte.

Öffentliche Einrichtungen
Freiwillige Feuerwehr Zwiesel. Sie sorgt für den Brandschutz und die allgemeine Hilfe
Kreiskrankenhaus Zwiesel. Es wurde am 24. November 1929 als AOK-Krankenhaus eingeweiht und 1964 vom Landkreis Regen übernommen.
Finanzamt
Vermessungsamt
Polizeiinspektion
Bundespolizeidienststelle
Agentur für Arbeit / Jobcenter
Bildung
Grundschule: Die Grundschule an der Bergstraße geht auf das 1961 erbaute neue Mädchenschulhaus zurück. Der Erweiterungsbau entstand 2001.
Hauptschule: Das Gebäude der Hauptschule in der Böhmergasse wurde 1916 als Knabenschule erbaut und 1961 erweitert.
Realschule: Die heutige staatliche Realschule wurde 1975 erbaut.
Gymnasium Zwiesel: Mit Wirkung vom 2. September 1952 wurde in Zwiesel erstmals eine staatliche Realschule errichtet. 1957 erhielt sie die Bezeichnung Oberrealschule, aufgrund des Hamburger Abkommens von 1964 wurde sie als Mathematisch-Naturwissenschaftliches, mit der Einführung eines neusprachlichen Zweiges seit 1966 als Mathematisch-Naturwissenschaftliches und Neusprachliches Gymnasium tituliert. Ende 1971 und 1996 konnten neue Anbauten bezogen werden.
Die Glasfachschule
Berufsbildungszentrum für soziale Berufe: Es umfasst Fachakademie für Sozialpädagogik, Berufsfachschule für Altenpflege, Berufsfachschule für Altenpflegehilfe und Berufsfachschule für Kinderpflege sowie das zugehörige Schülerinnenheim. Das sogenannte „Mädchenheim“ an der Theresienthaler Straße wurde am 7. Dezember 1951 eingeweiht, ein Erweiterungsbau folgte am 21. Dezember 1958, ein weiterer 1979.
Glasfachschule: Die Glasfachschule Zwiesel – Staatliches Berufsbildungszentrum für Glas in der Fachschulstraße ist die einzige Fachschule Bayerns für Glasberufe. Sie wurde 1904 gegründet. Seit 1957 verfügt sie über eine eigene Versuchsglashütte. 1997 erfolgte eine wesentliche Erweiterung.
Städtische Musikschule seit 1996
Persönlichkeiten
Ehrenbürger

Hauptartikel: Liste der Ehrenbürger von Zwiesel

Söhne und Töchter der Stadt
Anton Waldmann (1878–1941), Facharzt für Hygiene und Generaloberstabsarzt
Josef Zizler (1881–1955), Architekt
Fritz Rümmelein (1895–1918), Offizier und Träger des Pour le Mérite
Philipp Grimm (1909–1984), Arbeitseinsatzführer in mehreren Konzentrationslagern
Walter Mauder (1913–1999), Maler
Wolf Hirtreiter (1922–2014), Bildhauer
Fritz Stoiber (1924–2013), Musiker der Stoiber Buam
Ludwig Wörner (* 1948), SPD-Politiker
Geiss Haejm (* 1951), Liedermacher und Schriftsteller
Franz Bernreiter (* 1954), Biathlet und Bronzemedaillen-Gewinner bei den Olympischen Spielen 1980, Silber bei der WM 1981
Klaus Gattermann (* 1961), Skirennläufer
Susanne Kiermayer (* 1968), Sportschützin und Silbermedaillen-Gewinnerin bei den Olympischen Spielen 1996
Gloria Gray (* 1965), Schauspielerin, Sängerin und Entertainerin
Lutz Pfannenstiel (* 1973), Fußballtorhüter
Michael Adam (* 1984), Kommunalpolitiker
Josef Wenzl (* 1984), Skilangläufer und Weltcupsieger
Lukas Mühl (* 1997), Fußballspieler
Weitere Persönlichkeiten, die mit der Stadt in Verbindung stehen
Bruno Mauder (1877–1948), Glaskünstler und Direktor der Glasfachschule Zwiesel
Paul Friedl (1902–1989), Schriftsteller und Heimatforscher
Siegfried Schriml (1927–2016), Künstler
Walter Demel (* 1935), Skilangläufer
Heinz Wittmann (* 1943), ehemaliger Fußball-Bundesligaspieler und zweifacher Deutscher Meister (begann beim SC Zwiesel seine Laufbahn)
Klaus Fischer (* 1949), ehemaliger Fußball-Nationalspieler
Karlheinz Meininger (* 1953), ehemaliger Fußball-Bundesligaspieler (begann beim SC Zwiesel seine Laufbahn)
Josef Weikl (* 1954), ehemaliger Fußballspieler und zweifacher Deutscher Pokalsieger (begann beim SC Zwiesel seine Laufbahn)
Trivia
Am 13. August 1994 zog ein 310 Meter langer Gespannszug, bestehend aus 158 Kaltblutpferden vor einer großen Zuschauermenge von Lindberg nach Zwiesel. Dieser Weltrekord im Mehrspännigfahren wurde 1995 in das Guinness-Buch der Rekorde eingetragen.
Am 11. August 2011 wurde auf dem Münchner Flughafen eine Embraer 195 der Lufthansa CityLine auf den Namen der Glasstadt getauft.
Filmografie
Die Unzerbrechlichen. Dokumentation über die Wiederbelebung von Theresienthal (2006) 93 Min. Regie: Dominik Wessely, Marcus Vetter.
Literatur
Stadt Zwiesel Heimatbuch, mehrbändig, Geiger Verlag, Horb am Neckar 1997−1998.
Stadtführer Glasstadt Zwiesel: Kleiner Spaziergang durch die Glasstadt Zwiesel. Zwiesel [2003].
Friedl, Paul: Heimatbuch der Waldstadt Zwiesel. Bd. 1. Zwiesel 1954.
Pfaffl, Fritz: Berühmte Leute. Maler, Bildhauer, Liedermacher, Theaterleute, Techniker, Naturwissenschaftler, Schriftsteller, Fotografen und Heimatforscher aus Zwiesel. Passau 2002.
Pongratz, Adalbert: 100 Jahre Stadt Zwiesel. Zwiesel 2004.
Schaller, Josef: Chronik Zwiesel und Umgebung. Zusammenfassung von Josef Schaller, Zwiesel 1993.
Seyfert, Ingeborg: Waldmuseum Zwiesel Wald, Heimat, Glas. Zwiesel [1993].
Weber, Thomas: Zwiesels unterirdische Gänge im Spiegel der Stadtgeschichte. Eine heimatkundliche Dokumentation, Zwiesel [o. J.].
Winkler, Ulrich: Zur Geschichte von Markt, Pfarrei und Herrschaft Zwiesel in der Zeit der Reformation und Gegenreformation (1549–1625). In: Ostbairische Grenzmarken, Passau 2001, Nr. 43. S. [39]–63.