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Geschichte
Gründung bis 18. Jahrhundert

Der Bach Zwota wurde 1122 als Zwotawa erstmals urkundlich erwähnt, die gleichnamige Siedlung erst wesentlich später. Der Name Zwotawa leitet sich von dem sorbischen Wort Suwoda ab, was so viel wie Grenzwasser bedeutet.

Das Tal der Zwota wurde im 16. Jahrhundert verbunden mit dem Bergbau locker besiedelt. Nach 1537/38 wurde eine „bredt und mahl muhl, die Zwotamuhl genennt“ errichtet, die von Nickel Baumgärtel, dem Nachkommen der Erbauer, 1567 an Adam Lorenz verkauft wurde. Um 1610 ist Hans Gottfried als Müller erwähnt. Im Gebiet des heutigen Oberzwota erbaute Jeremias Pestel im Jahr 1574/75 einen Eisenhammer, der 1582 als „der neue Hammer“, später als der „Obere Zwotahammer“ bezeichnet wurde.[3]
Die heutige Besiedlung und eigentliche Gründung der Orte im Tal der Zwota geht auf die Einwanderung protestantischer Glaubensflüchtlinge (Exulanten) aus Böhmen zurück, die sich nach dem 1629 erlassenen Restitutionsedikt von Kaiser Ferdinand II. und dem Beginn der Gegenreformation urkundlich nachgewiesen ab 1631 auf 30 Waldlehen zwischen Klingenthal und Oberzwota niederließen. Zu dieser Zeit gehörte das gesamte Tal der Zwota unter die Grundherrschaft des Ritterguts Wohlhausen. Dessen Besitzer Georg von Carlowitz legte 1631 in Zwota den „Unteren Zwotahammer“ an. Verbunden mit der Bergbautätigkeit entwickelte sich ab dem 17. Jahrhundert um den oberen und den unteren Eisenhammer eine Industrie, wodurch sich Hammerarbeiter aus dem Erzgebirge und Böhmen ansiedelten, außerdem Bergarbeiter und Holzfäller. Haupterwerbszweige der Einwohner von Zwota waren zu dieser Zeit die beiden Eisenhammerwerke, der Waldbau, etwas Feldbau, und textile Gestaltung durch Klöppeln, Steppen und Sticken. Die böhmischen Exulanten brachten ihre Kenntnisse und Fertigkeiten in der Musikinstrumentenfertigung, u.a. im Geigenbau, mit.
1698 wurde der Bau eines Hochofens genehmigt. Nachdem Johann Wolfgang Fischer im Jahr 1704 den unteren Zwotahammer von Philipp Siegmund von Schirnding gekauft hatte, errichtete er den Hochofen am Glasbach, einem Zufluss der Zwota. Das Herrenhaus des unteren Hammerwerks stand neben dem heutigen “Landhotel Gasthof Zwota” am Hammerplatz. Nach dem Brand im Jahre 1778 wurde es wieder aufgebaut.[4] Im Herrenhaus wurden zunächst auch die Gottesdienste abgehalten. Unter den Brüdern Friedrich Wilhelm und Carl August Mirus wurde die Kirchgemeinde von Zwota ein Filial der Kirchgemeinde Schöneck. Seit 1763 wurden die Gottesdienste in der eigenen Hammerkapelle abgehalten. Im Jahre 1840 wurde Zwota eine eigenständige Kirchgemeinde. Da die inzwischen baufällig gewordene Hammerkapelle im 19. Jahrhundert zu klein geworden war, ersetzte man sie durch einen Kirchenneubau, der 1885 geweiht wurde. An der Stelle der abgerissenen Hammerkapelle entstand im Jahr 1890 das neue Zwotaer Schulgebäude. Seit 1999 bildet die Kirchgemeinde Zwota eine von vier Kirchgemeinden des Klingenthaler Kirchspiels.[5]

Im Jahr 1675 ging mit der als „Hammerschänke“ oder „Zwotahaus“ bezeichneten Gaststätte das erste Zwotaer Wirtshaus in Betrieb. Es wurde durch die Herrschaft des Ritterguts Wohlhausen eröffnet, von dem die Wirtschaft auch das Bier bezog. Nachdem die Hammerschänke beim Zwotaer Großbrand im Jahr 1758 zerstört worden war, eröffnete sie im Jahr 1770 am heutigen Standort im Osten des Orts. [6] 1798 brachten Fuhrleute aus dem Zwotaer Hammerwerk, die Schiffsbleche nach Rotterdam und Amsterdam lieferten, auf dem Rückweg mehrere Walknochen mit, die vor der Hammerschänke aufgebaut wurden.[7] Im Jahr 1836 erhielt die Zwotaer Hammerschänke deshalb ihren heutigen Namen „Gasthof zum Walfisch“. [8][9]
Im 19. Jahrhundert verlor das Hammergewerbe aufgrund der immer weniger werdenden Eisenerzfunde zunehmend an Bedeutung. 1848 wurde der Zwotenhammer, der auch Hammerwerk Zwotenthal genannt wurde, schließlich eingestellt.[10] Zeugen dieser Zeit sind bis heute die Flurnamen wie Hammerplatz, Hofen, Eberhammer oder Hammerlache.[11]
Im Musikinstrumentenbau war die Geigenproduktion in Zwota bis Mitte des 19. Jahrhunderts in Zwota ansässig. Danach erfolgte die Spezialisierung im Klingenthaler Raum auf die Fertigung von Mund- und Handharmonikas. Die 1844 in Brunndöbra gegründete Harmonikafabrik Gebrüder Ludwig eröffnete 1864 einen Zweigbetrieb, der wenige Zeit später zum Hauptsitz wurde. Neben den 300 Mitarbeitern des Werks arbeiteten zahlreiche Einwohner in Heimarbeit für die Bestandteilfertigung der Musikinstrumente. Um 1925 existierten in Zwota 18 Firmen der Harmonikabranche. In Oberzwota wurde hingegen Holzblasinstrumente produziert. Die Betriebe der Akkordeon- und Harmonikafertigung blieben bis 1990 der größte Arbeitgeber im Ort.

19. Jahrhundert bis zur Gegenwart

Zwota, das im 19. Jahrhundert zur Unterscheidung von Oberzwota („Zwotenhäuser“) auch inoffiziell „Unterzwota“ genannt wurde,[12] gehörte mit der Siedlung Zechenbach um 1771 zur Grundherrschaft des Waldguts Zwota.[13][14] Oberzwota unterstand hingegen weiterhin dem Rittergut Wohlhausen. Zwota gehörte bis 1856 zum kursächsischen bzw. königlich-sächsischen Amt Voigtsberg.[15] Nach 1856 gehörte der Ort zum Gerichtsamt Klingenthal und ab 1875 zur Amtshauptmannschaft Auerbach. [16] Mit der 1875 erfolgten Eröffnung der Bahnstrecke Zwotental–Klingenthal erhielten Zwota im Jahr 1880 und Zwota-Zechenbach im Jahr 1909 einen Haltepunkt. Der weiter entfernte Bahnhof Zwotental trug zwischen 1875 und 1909 den Namen „Bahnhof Zwota“.

Um 1900 galten neben Zechenbach die zur Schönecker Waldgemeinde zählenden Orte Kottenheide im Norden und Landesgemeinde im Süden als Ortsteile von Zwota. Während Kottenheide im Jahr 1906 nach Mulde (1934 in Muldenberg umbenannt) umgegliedert wurde,[17] kam Landesgemeinde 1908 zu Erlbach.[18] Durch die zweite Kreisreform in der DDR kam die Gemeinde Zwota mit ihrem Gemeindeteil Zechenbach im Jahr 1952 zum Kreis Klingenthal im Bezirk Chemnitz (1953 in Bezirk Karl-Marx-Stadt umbenannt), der 1990 als sächsischer Landkreis Klingenthal fortgeführt wurde und 1996 im Vogtlandkreis aufging. Am 1. April 1974 erfolgte die Eingemeindung von Oberzwota nach Zwota.[19] Im Jahr 2008 wurde Zechenbach als Gemeindeteil von Zwota gestrichen.[20]
Seit der Fusion der Gemeinde Zwota mit der Stadt Klingenthal am 1. Januar 2013, zwischen denen zuvor eine Verwaltungsgemeinschaft bestand, bildet Zwota mit Oberzwota und Zwota-Zechenbach einen Ortsteil im Sinne einer Ortschaft mit eigenem Ortschaftsrat.[1]

Einwohnerentwicklung

Entwicklung der Einwohnerzahl (31. Dezember):

1998: 1618
1999: 1630
2000: 1604
2001: 1590
2002: 1581
2003: 1561
2004: 1546
2005: 1541
2007: 1468
2008: 1430

Politik
Gemeinderat

Die letzte Gemeinderatswahl fand am 7. Juni 2009 statt. Bei der Wahl entfielen auf die Wählergemeinschaft (WG) Zwota 62,1 % und auf die Christlich Demokratische Union (CDU) 37,9 % der Stimmen. Die Wahlbeteiligung lag bei 50,4 %.

Für den Gemeinderat (seit 1. Januar 2013 zugleich Ortschaftsrat und Teil des Klingenthaler Stadtrats[1]) resultiert daraus folgende Sitzverteilung:

Wählergemeinschaft (WG) Zwota: 8 Sitze
Christlich Demokratische Union (CDU): 4 Sitze

Der bisherige Bürgermeister, Thomas Hennig,[21] ist bis zur nächsten Wahl wie der bisherige Bürgermeister von Klingenthal Mitglied des Stadtrats.[1]

Wirtschaft und Infrastruktur
Verkehr
Haltepunkt Zwota (2016)

Durch Zwota führt die B 283. Der Ortsteil hat mit „Zwota“ und „Zwota-Zechenbach“ zwei Haltepunkte an der Bahnstrecke Zwotental–Klingenthal, die von der Vogtlandbahn bedient werden.

Wirtschaft

In Zwota existieren gegenwärtig 24 Gewerbebetriebe aus verschiedenen Branchen, darunter mehrere Betriebe des Bauhauptgewerbes sowie der Musikinstrumentenindustrie. Von besonderer Bedeutung ist zudem der Tourismus.

Bildung

Zwota besitzt einen Kindergarten, die Zwoticher Waldwichtel.

Die Schulen in Zwota und Zwota-Zechenbach wurden 1890 bzw. 1879 eröffnet. Die Zwotaer Schule entstand am Hammerplatz nach Abriss der baufällig gewordenen Hammerschule.[22] 1925 erfolgte die Vereinigung der beiden Zwotaer Schulbezirke. Aufgrund gesunkener Schülerzahlen musste die Zwotaer Schule neben der Kirche im Jahr 1993 geschlossen werden.[23] In die Räume zog das Harmonikamuseum ein.[24] Im Jahr 2000 wurde auch die Schule in Zwota-Zechenbach geschlossen.

In Zwota befindet sich das Institut für Musikinstrumentenbau. Es wurde 1951 gegründet und ist seit 2004 ein An-Institut der Technischen Universität Dresden.[25]

Forschung

Mit dem 1951 gegründeten Institut für Musikinstrumentenbau, einem An-Institut der Technischen Universität Dresden, verfügt Zwota über eine Forschungs- und Dienstleistungseinrichtung in den Fachgebieten Akustik und Schwingungstechnik sowie Werkstoffkunde.

Kultur und Sehenswürdigkeiten
Museen
Harmonikamuseum Zwota
Sehenswürdigkeiten
Naturlehrpfad Hüttenbachtal
Knockhof, denkmalgeschütztes Wohnhaus aus dem Jahr 1726 mit Doppelwalmdach
Kirche aus dem Jahr 1885
Literatur
Zwota. In: Das Obere Vogtland (= Werte unserer Heimat. Band 26). 1. Auflage. Akademie Verlag, Berlin 1976, S. 77–78.
Weblinks
 Commons: Zwota – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
Offizielle Seite von Zwota
Zwota im Digitalen Historischen Ortsverzeichnis von Sachsen